Vereinsring im Gespräch mit dem HuGV:

Mit Karl Heinz Pradel, dem Vorsitzenden des Heimat- und Geschichtsvereins.

Wie sieht eure finanziellen und wirtschaftlichen Situation?

Die Situation ist schon angespannt. Die Kosten für Miete, Versicherungen etc. müssen weitergezahlt werden. Allerdings hatten wir auch weniger Ausgaben wie Busfahrten und Museumsbesuche etc. Beispielsweise haben wir weniger Strom verbraucht, weil die Geschäftsstelle 2020 überwiegend geschlossen sein musste, zum Leidwesen unserer Mitglieder und Besucher.

Haben sich die Mitgliederzahlen bei euch während der Pandemie reduziert?

Ja, allerdings nicht wegen Kündigungen, sondern überwiegend durch Todesfälle. Derzeit sind wir unter die 500 Mitglieder gerutscht.

Wie sieht die Zukunft aus, wenn sich nichts entscheidend verbessert?

Unser Verein wurde im Februar dieses Jahres vor 15 Jahren gegründet. Normalerweise gäbe es eine Bildausstellung und einen Sektempfang. Wenn sich die Lage nicht bald entscheidend verbessert, könnte das Interesse an unserem Verein zurückgehen. Wir haben für Mitte des Jahres einige Aktivitäten in der Schublade. Wir warten ab, wie sich die Lage in den nächsten Monaten entwickelt.

Wie pflegt ihr den Kontakt zu euren Mitgliedern?

Wir halten den Kontakt überwiegend durch unser Schweinheimer Mitteilungsblatt und monatliche Infos per Mail und wechselnde Themen in unseren Schaufensterausstellungen. Die jährliche Jahresgabe, haben wir dieses Jahr ausnahmsweise in Schweinheim an die Mitglieder verteilt. Onlinekonferenzen haben wir nicht vorgesehen. Wir merken aber an den Zugriffen, dass viele auf unsere Homepage gehen und sich dort Informationen holen.

Was möchtest du zum Abschluss noch loswerden?

Die momentane Situation ist für uns in keiner Weise befriedigend. Aber für diese Pandemie können wir nichts. Wir müssen durchhalten und hoffen, dass alle gesund bleiben und dass Mitte des Jahres die Geschäftsstelle, so wie früher, voller Besucher sein kann.

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